Wer Sperrgut versenden möchte, muss richtig messen
Sperrgüter, also große Möbelstücke oder Maschinenteile können von Speditionen transportiert werden. Bevor man sich das passende Unternehmen aussucht, sollte man das Gut exakt vermessen und wiegen.
Es gibt viele Speditionsunternehmen, die den Transport von Sperrgütern übernehmen. Hierzu gehören nicht nur Möbelstücke, sondern auch Maschinenteile oder große Pakete. Es kommt häufig vor, dass ein solch großes Stück transportiert werden muss, doch im eigenen Wagen findet man teilweise nicht genügend Platz für das Sperrgut. Versenden kann man es daher sicherer über ein Unternehmen. Diese haben die genügende Erfahrung, um das Stück sicher zu transportieren. Schließlich ist nicht nur der Platz, sondern auch die Sicherheit eine wichtige Frage.
Gerade Maschinenteile oder elektrische Geräte sind oft sehr empfindlich und müssen während des Transports gut gesichert werden, damit sie nicht beschädigt am Ziel ankommen. Die Mitarbeiter der Transportunternehmen wissen, wie sie die Güter anfassen und befestigen müssen. Nur so ist gewährleistet, dass zum Beispiel im engen Treppenhaus das Gerät nicht fällt oder angestoßen wird. Je nach der Empfindlichkeit des Gerätes kann ein solcher Stoß schon die Funktionstüchtigkeit beeinträchtigen. Auch ist bei einem Speditionsunternehmen die Fracht versichert, falls doch ein Schaden entstehen sollte. Man kann bei der Versendung des Sperrgutes wählen, ob man selbst die Verpackung übernimmt, oder ob die Mitarbeiter des Unternehmens dies erledigen sollen. Dieser Service kostet zwar mehr Geld, doch für die Versicherung kann es ein entscheidender Faktor sein. Falls man selbst das Gerät verpackt hat, kann die Versicherung argumentieren, dass die Verpackung nicht ideal war und somit den Schaden mitverursacht hat. Sollten die Mitarbeiter des Transportunternehmens die Verpackung übernommen haben, haften sie im Falle eines Schadens auf jeden Fall.
Bevor man sich ein Unternehmen aussucht, sollte man die Maße des Sperrgutes exakt ermitteln. Nicht nur das Gewicht, sondern auch die Kantenlängen des Gerätes sind für die Ermittlung des Preises wichtig. Jedes Unternehmen hat hier eigene Kategorien, nach denen sich die Preisklasse ergibt. Einige entscheiden allein nach Gewicht, bei anderen zählt nur das Volumen, bei wieder anderen gibt es eine Kombination aus beiden Faktoren. Welches Unternehmen das günstigste ist, kann also mit der Größe und dem Gewicht des Sperrgutes variieren. Wichtig ist auch zu prüfen, bis zu welchem Wert das Transportgut versichert ist. Bei teureren Dingen muss eventuell eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Auch diese muss in den Preisvergleich mit einbezogen werden.
Neben den Kosten interessieren auch die Serviceleistungen. Die meisten Speditionsunternehmen liefern Sperrgüter bis zur ersten Haustür. In großen Mietshäusern kann dies ein Problem darstellen, da das Transportgut im öffentlichen Flur abgestellt wird und man es selbst die Treppen nach oben tragen muss. Ein Speditionsunternehmen, das die Ware bis zum Bestimmungsort liefert, kann daher einen großen Vorteil darstellen. Zusätzlich fragt sich für berufstätige Empfänger, ob man mit dem Unternehmen einen Liefertermin vereinbaren kann, oder ob man zu den üblichen Geschäftszeiten zu Hause auf die Lieferung warten muss. Dieser Zeitaufwand kann ebenfalls teuer werden.
07.03.2011