Wie finde ich den richtigen Weg !

Wer mehr Platz braucht, nutzt ein Hochbett für Kinder

In engen Wohnungen und kleinen Zimmern ist ein Hochbett für Kinder meist die einzige Alternative für genügend Bewegungsfreiheit. Allzu oft wäre sonst keine Stellfläche für einen Schreib- oder Spieltisch vorhanden.

Für manche Kinder ist das zu Bett gehen eine Strafe. Sie wollen nur spielen, toben, sich freuen und mit der Familie, den Geschwistern oder Freunden zusammen sein. Es gibt aber mindestens genau so viele Kinder, für die ihr Bett so eine Art Nest ist. Dahin können sie sich zurückziehen, um ihre Ruhe zu genießen. Wo die Zimmer klein und somit der Wohnraum begrenzt ist, legen sich viele Eltern ein Hochbett für Kinder zu. Dadurch fällt Stellfläche für eine Schlafgelegenheit weg, weil sich das zweite Bett in der Höhe über dem Ersten befindet. Das ist auch eine sehr gute Lösung für Familien mit mehreren Kindern. Der restliche Platz im Zimmer kann anderweitig genutzt werden. Sind die Kinder noch klein, ist ein Etagenbett allerdings nicht die beste Lösung, denn schnell kann es geschehen, dass eins der Kleinen aus dem Bett fällt. Auch wenn diese in gewissem Umfang gesichert sind, muss das nächtliche Aufstehen mit eingerechnet werden, was bei Kindern manchmal in einem Zustand geschieht, der kein waches Denken voraussetzt. Auf diese Weise kann der Ausstieg aus dem oberen Teil gefährlich werden.

Was besonders in alten Häusern, in denen die Zimmer größtenteils sehr hoch sind, gut machbar ist, sind die Hochbetten für Kinder, die drei Etagen beinhalten. Allerdings sollte man dann das obere Teil durch einen oder zwei Winkel mit der Wand verankern.

Da diese Betten übereinander aufgestockt werden, haben sie auch den Namen Stockbetten erhalten. Es befindet sich fast vor der ganzen Schlaffläche eine lattenähnliche Verkleidung zum Schutz vor einem nächtlichen Absturz. Am Fußende des Bettes, entweder auf der breiten, oder am Ende der langen Bettseite, ist eine Öffnung vorhanden, an die eine Leiter gestellt oder eingearbeitet ist. So wird den Schläfern des oberen Bereichs die Möglichkeit gegeben, ihr Bett zu besteigen.

Wer Geschick und handwerkliche Begabung besitzt, kann, falls es die räumliche Aufteilung zulässt, solch ein Hochbett für Kinder selbst bauen. Dazu müssen allerdings sehr stabile Wände vorhanden sein, damit an ihnen starke Vierkanthölzer verankert werden können. Diese dienen dann als Auflage für Dielen, die wiederum mit einem Lattenrost bestückt werden.

07.06.2010